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Fragen zur Dämmung von Passivhäusern
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| Eine Auswahl an Fragen und Antworten zur Dämmung
von Passivhäusern. Wählen Sie eine der Sie interessierenden Fragen aus
der folgenden Liste: |
Fragen
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Antworten
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Frage:
Kann es Feuchtigkeitsschäden in der Wärmedämmung geben?
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Antwort:
Bei sorgfältiger Planung und fachgerechter Ausführung gibt es keine
Gründe für Durchfeuchtungen der Dämmung. |
| Die Wahrscheinlichkeit von Feuchtigkeitsschäden in
der Wärmedämmung ist eher bei nicht oder schlecht gedämmten Gebäuden
oder Bauteilen groß. |
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Frage] |
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Frage:
Kann Tauwasser
zum Problem für Passivhaus-Fassaden werden?
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Antwort:
Oberflächen, die Wärme abstrahlen, also Wärme an die kühlere Umgebung
abgeben, sind naturgemäß Flächen, auf denen sich Tauwasser
bilden kann. |
| Beispiele aus der Natur und aus dem Alltag sind
jedem bekannt: Wiesen im Morgentau, Bodennebel nach einem Sommerregen,
angelaufene Scheiben in Autos oder auch in älteren Gebäuden etc. |
Auch an Gebäudeoberflächen kann es zur Tauwasserbildung
kommen, insbesondere bei älteren Gebäuden mit einem U-Wert
von ca. 1 W/(m2K) oder darüber. Bei Neubauten wird diese Wert
unterschritten. |
Tauwasserbildung
an Außenflächen ist in der Regel unproblematisch, da Fassaden und
Dächer weit extremeren Belastungen standhalten müssen (Niederschläge). |
| Bei längeren Durchfeuchtungsphasen von
Gebäudeoberflächen besteht das Risiko der Algenbildung, dem mit
geringem Aufwand entgegengewirkt werden kann. Dies ist aber kein
typisches Passivhaus-Phänomen. |
| Algenbildungen - insbesondere an älteren Gebäuden
und Gebäuden in ständig feuchter Umgebung - sind unschöne
Erscheinungen, aber sie sind nicht schädlich (keine toxische Belastung
wie beispielsweise bei Schimmel). |
Eine Möglichkeit der Abhilfe ist die Verwendung
von infrarot reflektierender Außenfarbe. Dadurch steigt die äußere
Oberflächentemperatur über die
Taupunkttemperatur
der Außenluft an. Tauwasser
kann nicht mehr auftreten und Regenwasser trocknet schneller ab. Ein
solcher Anstrich führt darüber hinaus zu einer weiteren
Energieeinsparung, denn die Wärmeabstrahlung an die Umgebung nimmt
weiter ab. |
| Sowohl weitere Untersuchungen als auch
Entwicklungen hierzu werden an den verschiedensten Stellen angestrengt. |
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der Fragen] |
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Quellennachweis
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| Die Ausführungen zu den Fragen und Antworten
basieren auf Veröffentlichungen des Passivhaus
Instituts (PHI). Sie dienen ausschließlich dem Zweck von
Erstinformationen und erheben weder den Anspruch auf Vollständigkeit
noch auf absolute Richtigkeit. |