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Wirkungsgrad
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| Der Wirkungsgrad gibt das Verhältnis von Nutzen zu
Aufwand in Prozent [%] an. Bezogen auf das Thema Energie gibt er das
Verhältnis von tatsächlich nutzbarer Energie zum erforderlichen
Energieeinsatz an. |
| Der rechnerisch mögliche Wert des Wirkungsgrades
liegt im Bereich von 0 bis 100%. Hierbei bedeuten 0%: es wird kein
Nutzeffekt erzielt. 100% bedeuten: der erzielte Nutzeffekt wurde durch
den gesamten Einsatz von Energie verlustfrei erreicht. Die Wahrheit liegt
dazwischen. |
Werte unter 0% und über 100% sind rechnerisch
nicht möglich. Werte unter 0% wären theoretisch so zu verstehen, dass
sich der Nutzeffekt bei einem bestimmten Aufwand verschlechtern würde
(Die Heizung wird kälter, je mehr ich an Brennstoff zuführe). Über
100% hießen: der Nutzeffekt ist größer als das, was an Aufwand
hineingesteckt wurde. Dies wäre die Entdeckung des "Perpetuum
mobile". |
| Oft bestehen Umwandlungsprozesse zur Erreichung
eines bestimmten Nutzens aus mehreren Teilprozessen, die - jeder für
sich - Verluste aufweisen. |
| Rechenbeispiel des Gesamtwirkungsgrades: |
- Kraftwerk 40% = 0,4
- Transformator am Kraftwerk 95% = 0,95
- Transformator in der Nähe des Verbrauchers 95% = 0,95
- Elektromotor im Haushalt 80% = 0,8
- Gesamtwirkungsgrad: 0,4 x 0,95 x 0,95 x 0,8 = 0,289 bzw. 28,9%.
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| Quelle: Beispiel dena |
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Wirkungsgrad und Verlust
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| Gewünschter Nutzeffekt sind also 100%. Bei einem
Wirkungsgrad von beispielsweise 75% ist der Verlust, also der umsonst
betriebene Aufwand, 100%-75% = 25%. |
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