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Jahresprimärenergiebedarf
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| Der Jahresprimärenergiebedarf entspricht nach der
Energieeinsparverordnung (EnEV) der rechnerischen jährlichen
Energiemenge, die zusätzlich zum Energieinhalt des Brennstoffes und der
Hilfsenergie für die Anlagentechnik mit Hilfe der für die jeweiligen
Energieträger geltenden Primärenergiefaktoren auch die Energiemenge
einbezieht, die für die Gewinnung, die Umwandlung und die Verteilung der
jeweils eingesetzten Brennstoffe erforderlich ist. (vorgelagerte Prozesse
außerhalb des Gebäudes). |
| Anders gesagt: Der Jahresprimärenergiebedarf
berücksichtigt auch die Qualität der verwendeten Energieträger bzw.
Brennstoffe hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Umwelt, sowohl
während des Verbrennens als auch schon im Vorfeld, nämlich bei der
Herstellung und beim Transport der Brennstoffe. |
Die Primärenergie kann somit auch als
Beurteilungsgröße für ökologische Kriterien, wie Kohlendioxid- Emission,
herangezogen werden, weil damit der gesamte Energieaufwand für die
Gebäudebeheizung einbezogen ist - zumindest rechnerisch und unter
Verwendung wie auch immer definierter Werte. |
| Die Einhaltung eines maximalen
Jahresprimärenergiebedarfs ist eine Hauptforderung der EnEV. |
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| Quelle: Bosch Thermotechnik GmbH |